Wie macht man Umschläge mit Schwedenbitter?

Der beliebte Schwedenbitter kommt nicht nur innerlich als Tropfen zur Anwendung. Tatsächlich geht die Kraft der Schwedenkräuter sogar richtig unter die Haut – in Form von Umschlägen. Wickel mit Schwedenbitter haben sich unterstützend bei Beschwerden wie Menstruationskrämpfen, Nieren-, Leber und Gallenleiden aber auch Verstauchungen und Prellungen bestens bewährt. Auch bei Kopfweh sind sie eine wahre Wohltat.

Was man dazu braucht:

  •   Schwedenbitter
  •   Watte oder saugfähigen Stoff
  •   Frischhaltefolie oder Butterbrotpapier
  •   Handtuch
  •   Pflaster oder Tape zum Fixieren
  •   stark fetthaltige Creme, Ringelblumensalbe

So legt man den Umschlag an:

Tragen Sie eine dünne Schicht fetthaltiger Creme auf die Hautpartie auf, auf der Sie den Umschlag anwenden. Besonders gut geeignet ist

Ringelblumensalbe, die Hautreizungen entgegenwirkt. Tatsächlich kann der im Schwedenbitter enthaltene Alkohol die Haut ein wenig austrocknen.

Tränken Sie anschließend ein Stück Watte oder saugfähigen Stoff mit Schwedenbitter. Seien Sie hier nicht zu sparsam, die Auflage kann ruhig gut durchfeuchtet jedoch nicht tropfnass sein.

Umwickeln Sie die Schwedenbitterauflage dann mit einem Stück Frischhaltefolie oder Butterbrotpapier. So bleibt diese gut feucht und gibt länger Kräuterkraft an die betroffenen Körperregionen ab. Ein weiterer nützlicher Effekt: Die so erzeugte Wärme unterstützt Regenerationsprozesse des Organismus. Greifen Sie bei entzündlichen Prozessen aber lieber zu Papier, da Wärme hier kontraproduktiv ist.

Umwickeln Sie den Umschlag schließlich mit einem alten Handtuch oder einer Mullbinde und fixieren Sie den Stoff mit Pflaster oder Tape. Gute Dienste leisten dabei auch Sicherheitsnadeln.

Geben Sie den Schwedenkräutern nun ausreichend Zeit, ihre ganze Power zu entfalten. Mitunter sollte ein Umschlag je nach Beschwerdebild und auch Verträglichkeit zwei bis vier Stunden aufliegen. Schenken Sie sich währenddessen ein wenig Ruhe, lesen Sie ein gutes Buch oder bereiten Sie sich eine Tasse Kräutertee zu.

Hier noch ein abschließender Tipp: Verwöhnen Sie die behandelten Hautstellen anschließend mit einer hochwertigen Pflege. Eine naturbelassene Creme eignet sich dazu ebenso gut wie Schwedenkräuter-Balsam.

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