Wirkung von Pfefferminze

pfefferminze_wirkungPfefferminze verleiht diversen Lebensmitteln ihren einzigartigen Geschmack. Feiner Pfefferminztee, Pfefferminzeiscreme und Pfefferminzschokolade sind jedoch nicht alles, was diese Heil- und Gewürzpflanze zu bieten hat. Die Wirkung von Pfefferminze auf medizinischer Basis ist ebenso bemerkenswert.

Pfefferminze hilft unter anderem bei:

  • Kopfschmerzen
  • Erkältung
  • Magen-Darm-Probleme
  • Flatulenz
  • Übelkeit
  • Magenschleimhautentzündung
  • Beschwerden der Gallenblase
  • Rheumatischen Beschwerden
  • Menstruationsbeschwerden
  • Herpes
  • Mundgeruch

Wohltuend als Kräutertee

In vielen Haushalten ist Pfefferminze in Form von Tees vorhanden. Diese Pfefferminztees stellen ausgezeichnete Erkältungstees dar, denn Pfefferminze ist antiseptisch und wirkt schleimlösend. Auch bei Magenbeschwerden unterschiedlicher Natur kann ein Pfefferminztee beruhigend und krampflösend wirken. Abgesehen davon hat Pfefferminze auch bei Kopfschmerzen und Menstruationsbeschwerden positive Auswirkungen. Menschen, die morgens Mundgeruch oder einen unangenehmen Geschmack im Mund haben, können diesem außerdem mit Pfefferminztee entgegenwirken.

Konzentriertes Pfefferminzöl zum Schnuppern

Etwas spezieller als Pfefferminztee, aber genauso effektiv, ist das ätherische Pfefferminzöl. Bei akuter Übelkeit oder Schwindel kann der Duft des Öls Abhilfe verschaffen. Das liegt daran, dass der Geruch der Pfefferminze im Gehirn spezielle Reaktionen auslöst. So wirkt der Geruch des Öls leistungsfördernd und erfrischend auf den Geist. Laut einer amerikanischen Studie können Studenten Matheaufgaben besser lösen, wenn die Raumluft nach Minze duftet. Dementsprechend stellt Pfefferminze einen ausgezeichneten Duft für das Büro oder Arbeitszimmer dar. Ein paar Tröpfen ätherisches Pfefferminzöl im Duftlämpchen sind dabei genug, um einen Effekt zu erzielen.

Äußerliche Anwendung des Pfefferminzöls

Äußerlich angewendet hat Pfefferminzöl eine ebenso positive Wirkung. Das Öl regt die Kälterezeptoren auf der Haut an und blockiert somit die Übertragung von Schmerzsignalen. Bei Muskelschmerzen oder Nackenschmerzen ist eine sanfte Massage mit ein paar Tropfen Pfefferminzöl in diesem Sinne ausgesprochen hilfreich. Des Weiteren haben Wissenschaftler der Universität Heidelberg herausgefunden, dass Pfefferminzöl virushemmend wirkt. Diese Erkenntnis ist vor allem für die Herpesbehandlung hilfreich. In den frühen Phasen des Ausbruchs, wenn die Haut errötet, die Herpesbläschen jedoch noch geschlossen sind, kann Pfefferminzöl bedenkenlos auf die jeweilige Stelle aufgetragen werden.

Vorsicht ist geboten

Die Pfefferminze ist eine Pflanze mit beachtlichen Heilwirkungen, allerdings sollte bei ihrer Verwendung einiges beachtet werden. Aufgrund des starken Effekts auf die Bronchen sollten Kleinkinder nicht direkt mit dem ätherischen Öl der Pfefferminze in Berührung kommen. Zudem soll Pfefferminze die Wirkung homöopathischer Mittel zu Nichte machen und auch Schwangere sollten Pfefferminze nicht verwenden. Im schlimmsten Fall können dadurch Fehlgeburten ausgelöst werden. Ansonsten ist gegen eine regelmäßige Verwendung von Pfefferminzölen und Tees nichts einzuwenden.