Beschreibung
Fructus agni casti conc.
Mönchspfeffer
Familie: Lippenblütler
Wissenschaftlicher Name: Vitex agnus-castus
Volkstümliche Namen: Keuschbaum, Liebfrauenbettstroh, Keuschlamm, Pfefferstrauch
Verwendete Pflanzenteile: Früchte
Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Flavonoide, Iridoidglykoside, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Diterpene
Herkunft und Wissenswertes:
Der Mönchspfeffer stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und Westasien. Dort wächst er bevorzugt an Flussufern, in sonnigen Küstenregionen und auf trockenen, warmen Böden. Im Sommer schmückt er sich mit langen violett-blauen Blütenständen, die ihn fast wie einen kleinen Flieder wirken lassen.
Seinen ungewöhnlichen Namen verdankt die Pflanze einer jahrhundertealten Klostertradition. Im Mittelalter sollen die scharf schmeckenden Früchte von Mönchen als Gewürzersatz verwendet worden sein. Daher entstand der Name „Mönchspfeffer“. Die kleinen Früchte erinnern optisch tatsächlich an Pfefferkörner und besitzen ein würziges, leicht pfeffriges Aroma.
Der botanische Artname agnus-castus bedeutet sinngemäß „keusches Lamm“ und verweist ebenfalls auf die lange kulturelle Geschichte der Pflanze. Kaum ein anderes Kraut ist so eng mit den Erzählungen und Symbolen des mittelalterlichen Klosterlebens verbunden.
Besonders schön finde ich die Blütezeit des Mönchspfeffers. Während viele Sträucher im Hochsommer bereits verblühen, zeigt er seine prächtigen Blütenrispen oft erst dann in voller Pracht. Dadurch wird er zu einem beliebten Anziehungspunkt für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge.
Die Pflanze kann mehrere Meter hoch werden und entwickelt mit den Jahren einen malerischen, mediterranen Wuchs. In warmen Regionen wird sie deshalb nicht nur als Nutzpflanze, sondern auch als dekorativer Zierstrauch geschätzt.
Ich persönlich mag Mönchspfeffer vor allem wegen seiner spannenden Geschichte. Es gibt nur wenige Pflanzen, deren Name so viele Geschichten über Klöster, Kräutergärten und alte Traditionen erzählt.
Mönchspfeffer verbindet mediterranes Flair mit jahrhundertealter Kulturgeschichte und gehört zu den Pflanzen, die weit mehr sind als nur ein Gewürz oder Kräuterkraut.
„Mönchspfeffer – würzige Früchte voller Geschichte, Tradition und mediterraner Sonne.“
Zubereitung:
Für 1 Tasse werden 1 TL leicht zerstoßene Mönchspfefferfrüchte mit 250 ml heißem Wasser übergossen und etwa 10 Minuten ziehen gelassen. Anschließend abseihen und genießen.
Inverkehrbringer:
Kräuter- und Reformhaus Klocke GmbH
Kopstadtplatz 7
45127 Essen
(Text: C.Grieger © 30.05.2026)



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Gute Qualität!
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Bestandteil einer Teemischung
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Laut Heilpraktikerin gut für Wechseljahre und für ankurbeln der Produktion der Nebennieren. Als Tee.
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Als Teemischung
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Top Qualität
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Heiltee
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Für eine Teemischung bestellt, sehr gute Qualität
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Cushingsyndrom beim Hund
Ich stelle eine Kräutermischung her und unterstütze damit meinen Hund seit einiger Zeit recht erfolgreich.
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Wirkung: setzt schon nach ein paar Tagen ein, Fell wächst langsam wieder und bekommt Glanz, Hund ist recht vital und fühlt sich sichtbar wohl! Frisst die Kräutermischung auch gern!
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