Beschreibung
Gummi myrrhae conc.
Myrrhe
Familie: Balsambaumgewächse
Wissenschaftlicher Name: Commiphora myrrha
Volkstümliche Namen: Echte Myrrhe, Bitterharz, Arabisches Myrrhenharz
Verwendete Pflanzenteile: Harz
Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Harze, Gummistoffe, Sesquiterpene, Bitterstoffe
Herkunft und Wissenswertes:
Myrrhe gehört zu den ältesten und geschichtsträchtigsten Naturharzen der Welt. Sie wird aus kleinen, dornigen Bäumen gewonnen, die in den trockenen Regionen Nordostafrikas und der Arabischen Halbinsel wachsen. Besonders in Somalia, Äthiopien und Teilen des Jemen wird Myrrhe bis heute traditionell geerntet.
Das kostbare Harz entsteht, wenn die Rinde des Baumes vorsichtig angeritzt wird. An den verletzten Stellen tritt eine goldgelbe Flüssigkeit aus, die an der Luft langsam aushärtet und sich zu den typischen rötlich-braunen Harzstücken entwickelt.
Bereits vor über 4.000 Jahren war Myrrhe ein begehrtes Handelsgut. In der Antike wurde sie entlang berühmter Karawanenrouten transportiert und galt vielerorts als wertvoller als Gold. Besonders faszinierend ist ihre Bedeutung in zahlreichen Kulturen und Religionen. Die meisten Menschen kennen Myrrhe als eines der drei Geschenke der Heiligen Drei Könige neben Gold und Weihrauch.
Ihr Duft ist unverwechselbar: warm, würzig, leicht erdig und zugleich geheimnisvoll. Seit Jahrhunderten wird Myrrhe deshalb als Räucherharz geschätzt und verleiht Räumen eine besondere Atmosphäre.
Der Myrrhenbaum selbst wirkt auf den ersten Blick eher unscheinbar. Doch gerade in den kargen Landschaften, in denen er wächst, zeigt er eine beeindruckende Anpassungsfähigkeit. Trotz großer Hitze und langer Trockenperioden gedeiht er dort, wo viele andere Pflanzen kaum überleben würden.
Ich persönlich finde Myrrhe faszinierend, weil kaum ein anderes Harz so eng mit der Geschichte alter Handelswege, Wüstenkarawanen und jahrtausendealten Traditionen verbunden ist. Schon beim Anblick der Harzstücke hat man das Gefühl, ein kleines Stück Geschichte in der Hand zu halten.
Myrrhe verbindet die Welt der Düfte mit den Geschichten alter Kulturen und gehört zu den bedeutendsten Naturharzen der Menschheitsgeschichte.
„Myrrhe – ein kostbares Harz voller Wüstensonne, Geschichte und jahrtausendealter Tradition.“
Zubereitung:
Traditionell wird Myrrhe vor allem als Räucherharz verwendet. Für Teezubereitungen werden nur sehr kleine Mengen eingesetzt. Hierzu eine Messerspitze fein zerkleinerte Myrrhe mit heißem Wasser übergießen und einige Minuten ziehen lassen.
Hinweis:
Myrrhe besitzt einen ausgeprägt bitteren und harzigen Geschmack.
Inverkehrbringer:
Kräuter- und Reformhaus Klocke GmbH
Kopstadtplatz 7
45127 Essen
(Text: C.Grieger © 02.06.2026)



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Gute Qualität!
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zum Räuchern
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Gute Qualität. Brauche es für die Darstellung der mittelalterlichen Kräuterfrau.
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