Beschreibung
Fructus carvi tot.
Kümmel
Doldenblütler
Wissenschaftlicher Name: Carum carvi; Carum officinale
Volkstümlicher Name: Chümi, Karve, Kömmel, Garbe, Brotkümmel, Kümmrich, polnischer Hafer, Wiesenkümmel
Verwendete Pflanzenteile: Früchte (Samen)
Inhaltsstoffe: ätherische Öle wie Carvon, Carveol, Limonen, Myrcen, Pinen; Fettsäuren, Gerbstoffe, Flavonoide, Kaffesäure, Harze, Cumarine
Herkunft und Wissenswertes:
Kümmel gehört zu den ältesten bekannten Gewürzpflanzen Europas und wird bereits seit der Steinzeit verwendet. Seine ursprüngliche Heimat liegt vermutlich in Europa, Vorderasien und Nordafrika. Besonders in der traditionellen europäischen Küche hat Kümmel bis heute einen festen Platz – ob in Brot, Käse, Kohlgerichten oder Likören.
Die feinen, sichelförmig gebogenen Samen besitzen ein intensiv würziges Aroma, das sofort an traditionelle Backstuben und alte Bauernküchen erinnert. Typisch für Kümmel ist sein warmer, leicht süßlicher und gleichzeitig kräftig würziger Duft.
Im Mittelalter galt Kümmel als wertvolles Küchengewürz und wurde oft in kleinen Stoffbeuteln aufbewahrt. Damals glaubte man außerdem, dass Kümmel Dinge „zusammenhält“ – weshalb er sogar in Liebestränken oder als Symbol für Treue genutzt wurde.
Die Pflanze selbst ist eher unscheinbar, bildet aber wunderschöne weiße bis zart rosafarbene Doldenblüten, die zahlreiche Insekten anziehen. Kümmel wächst bevorzugt auf sonnigen Wiesen und nährstoffreichen Böden und kann bis zu 80 cm hoch werden.
Spannend ist auch, dass Kümmel botanisch gesehen eine zweijährige Pflanze ist: Im ersten Jahr bildet sie nur ihre Blätter aus, erst im zweiten Jahr erscheinen die charakteristischen Blüten und Samen.
Ich persönlich liebe Kümmel besonders frisch aus dem Mörser – der Duft ist unglaublich aromatisch und erinnert mich sofort an frisch gebackenes Bauernbrot.
Kümmel verbindet traditionelle Küchenkultur mit einer langen europäischen Geschichte und gehört zu den Gewürzen, die man entweder sofort liebt oder niemals vergisst.
„Kümmel – würzig, warm und voller Erinnerungen an traditionelle Küchen und frisches Brot.“
Eine klassische Teemischung, die sich positiv auf den menschlichen Verdauungstrakt auswirkt, kann wie folgt zusammengestellt werden:
50g Anis
50g Fenchel
50g Kümmel
Je nach Bedarf und Belieben kann dem noch etwas Kamille, Wermut oder Maisbart hinzugefügt werden.
Zubereitung: Für 1 Tasse Tee werden 250ml siedendes Wasser auf 1EL getrocknete Kümmelsamen gegossen und 10min ziehen gelassen. Anschließend abseihen und 2-3 Tassen täglich in kleinen Schlucken trinken.
Es empfiehlt sich den Kümmel vorher „anzustoßen“ bzw. aufzubrechen, so werden noch mehr ätherische Öle freigesetzt.
Inverkehrbringer: Kräuter- und Reformhaus Klocke GmbH Kopstadtplatz 7 45127 Essen
(Text: Christin Grieger©20.04.2024)



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für mich Bestandteil im Tee
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sehr gute Qualität
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Verwende es als Tee. Gute Qualität
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Ich verwende den Kümmel für eine Teemischung. Qualität ist sehr gut.
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den Kümmel verwende ich für den Basentee
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Kümmel ist ein Teil für meine Teemischung.
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gut
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